21. Useletter: Vorsätze 2016

Liebe Leser,

wie bereits im letzten Useletter von Hanno Poggemöller angekündigt, erhalten Sie ab sofort Ihre nützlichen Tipps auch von den verschiedenen Teammitgliedern des Poggemöller Teams. Ich bin Susan Bauer und widme mich dem Thema „Vorsätze“ – viel Spaß beim Lesen!

Für viele von uns beginnt das neue Jahr häufig mit neuen Vorsätzen. Wir wollen Veränderung! Unser Leben soll gesünder werden, erfolgreicher, sportlicher, wir wollen Neues lernen, gelassener werden … die Liste ist beliebig erweiterbar.

Und jetzt sind wir mal ehrlich, so unter uns, wie gut klappt es denn mit unseren Vorsätzen in Kalenderwoche 2 und wie wird es denn bis Ostern aussehen oder gar bis zum Sommer?

Mit ein paar Tipps möchten wir Ihnen helfen, Ihre eigenen Vorsätze auch wirklich in die Tat umzusetzen oder Kollegen, Mitarbeiter und Freunde bei der Umsetzung derer Vorsätze zu unterstützen.

1. Wirklich Meins?
Haben Sie sich schon überlegt was genau so wichtig für Sie an diesem neuen Vorhaben ist? Was wird sich bei Ihnen privat oder beruflich verbessern, wenn Sie Ihren Vorsatz erfolgreich umsetzen? Nur wenn Sie eine spürbare Verbesserung Ihrer persönlichen Werte erfahren, haben Sie eine Chance, dass Sie auch langfristig an Ihrem Vorhaben dran bleiben.

2. Innere Haltung wählen!
Bevor Sie wild in Aktion treten, ist es hilfreich zu überlegen, welche innere Haltung dienlich wäre, um die Veränderung zu bewirken. Eine positive aufgeschlossene Haltung ist z.B. förderlich, wenn Sie mehr auf Ihre Mitarbeiter zugehen möchten und die Beziehungen im Team stärken möchten. Ziehen Sie sich morgens Ihre innere Haltung an wie Ihre Hose und die Schuhe. Vielleicht tragen Sie sogar ein kleines Symbol mit sich als kleine Erinnerung daran.

3. Werden Sie konkret!
Machen Sie sich einen konkreten Plan wann, wo und wie Sie Ihre Vorsätze umsetzen. Welche Maßnahmen und Schritte müssen Sie ergreifen, um erfolgreich zu sein?  Welche Stolpersteine müssen Sie aus dem Weg räumen? Je konkreter, desto besser! Planen Sie sich jetzt Zeit in Ihrem Kalender dafür ein und überlegen Sie, wann der richtige Zeitpunkt ist, mit dem neuen Vorsatz zu beginnen. Nicht immer ist der Jahresbeginn ideal.

4. Werden Sie verbindlich!
Binden Sie einen Kollegen, Freund oder Ihren Coach in Ihr Vorhaben ein, jemand, der sich traut Ihnen auf die Füße zu treten. Welches Versprechen machen Sie sich selbst? Legen Sie konkrete Meilensteine fest, die Ihr Verbündeter mit Ihnen zum vorher vereinbarten Zeitpunkt checkt. Und überlegen Sie, woran Sie erkennen, dass Sie Ihr Vorhaben erreicht haben. Manche Vorhaben sind leichter messbar als andere!

5. Feiern Sie!
Wenn Sie Meilensteine erreicht haben, dann feiern Sie und überlegen Sie was Ihnen bisher dienlich war und was nicht. Das muss nicht zwingend etwas Großes sein, sondern kann mit einem Spaziergang oder einem gemütlichen Kaffee um die Ecke belohnt werden. Das spornt an und motiviert die noch vor Ihnen liegenden Meilen anzugehen.

6. Seien Sie ehrlich!
Unter Umständen stellen Sie während des Prozesses fest, dass Sie vom Plan abkommen oder das Interesse daran verloren haben. Jetzt können Sie entweder den Kopf in den Sand stecken oder aber reflektieren, ob das Vorhaben wirklich wichtig genug war, welche Stolpersteine alleine unüberwindlich waren und welche Kursänderung einzuschlagen ist.

Vielleicht möchten Sie Ihre zu Jahresbeginn gesetzten Vorsätze mit diesen Tipps noch einmal durchleuchten. Und während Sie diese Tipps für sich selbst anwenden können, dienen Sie Ihnen natürlich auch als Führungskraft, um Ihre Mitarbeiter bei Ihrer Zielerreichung zu unterstützen und sie in ihrem Veränderungsprozess zu coachen.

Im nächsten Monat gibt es wertvolle Tipps zum Thema „Konfrontieren“ von Hanno Poggemöller.

Viel Spaß dabei,

Ihre
Susan Bauer

Senior Berater & Zertifizierter Coach (CPCC)

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