24. Useletter: Einen guten und sicheren Eindruck auf der Bühne machen

Liebe Leser,

mein Name ist Vincent Courtens und ich bin Business-Schauspieler im Poggemöller Team. Heute gebe ich Ihnen ein paar Tipps aus meinem Spezialgebiet: ein Publikum für sich einnehmen und die Messages richtig rüberbringen.

Sie wissen: Wenn Sie Ihre Mitarbeiter oder Kollegen bei Ihren Präsentationen wirklich zu etwas Neuem bewegen wollen, dann muss die Präsentation „sitzen“. Auch der erste Eindruck ist sehr bedeutsam. In den ersten Momenten entscheidet sich, ob Ihre Zuhörer dem Vortrag interessiert folgen werden oder nicht. Seien Sie sich bewusst, Sie „wirken“ vom dem Moment an in dem Sie den Raum betreten!

Hier meine Tipps für Sie:

1. Lassen Sie Ihren Körper und Ihre Gesten sprechen

Für eine authentische Botschaft hat die Körpersprache eine sehr große Bedeutung. Diesen Umstand können Sie sich gerade beim Sprechen vor Publikum zunutze machen. Stehen Sie locker und in der Nähe Ihrer Zuhörer und nicht zwingend in der Nähe der Beamerwand. Verknoten Sie weder Arme noch Beine, sondern stehen Sie entspannt und aufrecht, die Füße leicht auseinander. So können auch die Gesten ganz natürlich fließen.
Damit wirken Sie offen und selbstbewusst, bringen Ruhe in Ihre Atmung und können dann laut und deutlich sprechen.

2. Augenkontakt suchen

Wenn Sie es nicht schaffen, einen Bezug zu Ihrem Publikum aufzubauen wird auch nie ein Funke zwischen Ihnen und Ihren Zuhörern überspringen. Wenn Sie Leute erreichen wollen, müssen Sie ihnen in die Augen schauen, erst dann entsteht eine Art von Verbindung.
Was auf keinen Fall heiß, dass Sie einzelne Menschen im Raum minutenlang anstarren sollen – am besten lassen Sie Ihren Blick locker über die Reihen schweifen. Das fällt besonders leicht, wenn Sie Ihre Kernaussagen sicher parat oder die wichtigsten Stichpunkte auf Vortragskarten notiert haben.

3. Die Leute wollen Geschichten hören

Vorträge und Präsentationen können schnell trocken wirken. Das wissen Sie, sofern Sie selbst schon mal bei einem Vortrag fast eingeschlafen sind. Ihrem Publikum fällt es deutlich leichter, einer Präsentation oder einem Vortrag zu folgen, wenn es sich dem Redner auch emotional verbunden fühlt. Und dies passiert über persönliche Geschichten und Ansichten. Hierüber hat Hanno Poggemöller ja auch im letzten Useletter geschrieben.
Eine gute wahrheitstreue Geschichte zum Einstieg in Ihre Präsentation sorgt dafür, dass die Zuhörer direkt zu Beginn „abgeholt“ werden und dem Rest des Vortrags aufmerksamer folgen. Seien Sie hier kreativ. Und mutig.

4. Übung macht den Meister

Meistens werden bevorstehende Präsentationen letztlich nicht ernsthaft geprobt – nach dem Motto: wird schon klappen! Denken Sie so, schneiden Sie sich ernsthaft ins eigene Fleisch.
Wenn Ihre Message sitzen muss, weil Sie wissen, dass es nur „diese eine Gelegenheit geben wird“, sollten Sie Ihren Vortrag mehrfach durchspielen. Dann haben Sie deutlich seltener Blackouts, verhaspeln sich weniger und haben weniger Probleme damit, die richtigen Worte zu finden. Minimieren Sie inhaltliche Fehler und logische Brüche indem Sie die Präsentation zusätzlich vorher im kleinen Kreis vor Kollegen oder Freunden halten.
Übrigens, wussten Sie, dass selbst Steve Jobs seine Keynotes vor seiner Frau geübt hat?

Und zu guter Letzt: Genießen Sie Ihre Präsentation und Ihren „Auftritt“.

Ihr Publikum wird es merken…

Ihr
Vincent Courtens

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