25. Useletter: Neue Energie für Teams

Liebe Leser,

sehr häufig klagen Führungskräfte in diesen Zeiten über unmotivierte Teams, unmotivierte Mitarbeiter oder über ganze Organisationseinheiten, denen der richtige Drive fehlt.

Schade. Denn häufig sind es ja klasse Mitarbeiter, deren Potenzial nicht voll zur Entfaltung kommt. Und das ist schlecht für alle Beteiligten. Was kann man tun, um diese Flamme wieder voll zu entzünden?

Bitte – erwarten Sie jetzt nicht die „Allzwecklösung“, die bei allen Teams und Firmen funktioniert. Die gibt es nämlich nicht. Die Hintergründe, die Probleme und Ursachen sind extrem vielfältig und bedürfen häufig einer näheren Betrachtung.

ABER … es gibt einige Quick-Fixes, die oft schon einen sehr guten Effekt zeigen. Gerade kürzlich ist eine von uns betreute Organisationseinheit damit wieder entflammt.

Tipp 1: Die gleiche „Wellenlänge“ in Teammeetings
Teammeetings können wahrlich nervtötend sein. Häufig passiert dies: Jeder Mitarbeiter hat seine Redezeit und berichtet aus seinem Blickwinkel, aus seinen Projekten – leider häufig so, dass niemand anderes im Raum einen Nutzen davon hat. Und manchmal passiert es sogar, dass die anderen gar nichts verstehen, weil der Kollege mit einer Detailtiefe spricht, die niemand anderes (außer vielleicht der Chef) nachvollziehen kann.
Folgendes hilft: Jeder Kollege fragt sich „Was kann ich erzählen, was auch für die anderen Kollegen von konkretem Nutzen ist?“ und „Welche Worte muss ich wählen, damit alle etwas verstehen.“ Geben Sie dies als Aufgabe an Ihre Mitarbeiter aus.

Tipp 2: Gemeinsame, konkrete & kurzfristige Ziele
Ein gemeinsames Ziel zu haben ist sehr motivierend. Hat Ihr Team oder Ihre Firma eins? Sind Sie sich sicher? Würden alle das gleiche nennen, wenn Sie sie fragen würden?
Falls nein, geben Sie Ihrem Team oder auch nur einer kleinen Gruppe von Mitarbeitern ein gemeinsames, konkretes und kurzfristiges Ziel. Bringen Sie sie somit zur aktiven Zusammenarbeit.
Vielleicht haben Sie in Ihrem Unternehmen schon mal eine Task Force ins Leben gerufen und haben somit schon mal erlebt, wie viel Effektivität und Effizienz bei sehr konkreten Aufgabenstellungen entstehen kann.

Tipp 3: Gegenseitige Wertschätzung
Klingt nach einfachem Trainer-Latein, ist es aber nicht. Gerade wenn es im Team kriselt und einzelne Mitarbeiter sich abschotten, sind ein paar gegenseitige positive Worte Balsam. Und die Lust zur gemeinsamen Arbeit steigt wieder.
Und das geht so. Stellen Sie Ihren Mitarbeitern im Teammeeting folgende Aufgabe: „Überlegen Sie sich pro Kollegen einen Aspekt, den Sie an der Person besonders schätzen.“ – Anschließend geht es reihum. Jedes Teammitglied hört die positiven Aspekte.
Sie werden sicher am Ende dieser recht kurzen Intervention eine andere und deutlich positivere Stimmung wahrnehmen.

Diese drei Aspekte sind sehr einfach anzuwenden – probieren Sie es einfach aus. Und berichten Sie mir gerne von Ihren Erfahrungen.

Ich freue mich von Ihnen zu hören.

Herzliche Grüße,

Ihr Hanno Poggemöller

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